Karate heute

Karate (japanisch: leere Hand), waffenlose Art der Selbstverteidigung und Zweikampfsportart, bei der man mit Händen und Füßen Schlag- Stoß- Block- und Fußtechniken anwendet.
Ziel ist es auch die Konzentrationsfähigkeit und die körperliche und geistige Fitness zu erhöhen. Zu Karate gehören die Aspekte Disziplin, Respekt, Philosophie. Das Wissen der verwundbarsten Stellen des menschlichen Körpers, die mit Händen, Ellbogen, Knie oder Füßen angegriffen werden können, ist besonders wichtig. Bei normalen Karate Wett- oder Schaukämpfen darf der Körper gar nicht oder nur leicht berührt werden.

Was ist Kempo?

Der japanische Begriff Kempo ist abgeleitet von der ursprünglichen chinesischen Kampfkunst „Quanfa“ und bedeutet übersetzt „Weg der Faust“ oder „Wissenschaft vom Faustkampf“.
Quanfa/Kempo ist jedoch nicht nur die Lehre vom Nahkampf mit oder ohne Waffe, sondern lehrt auch die geistige und körperliche Kultur, die aus einer Kombination aus dem okinawanischen Karate mit erweiterten chinesischen Elemente aus den Kung Fu entstanden ist.



Kempo-Stil in Deutschland

Der in Deutschland betriebene Stil zählt zu einer vielseitigen und kompakten Kampfkunst.
Als Schwerpunkt in der Ausbildung zählen:

  • Konditionstraining, Stellungen und Ausweichformen,
  • Block-, Stoß-, Schlag- und Fußtechniken,
  • Fallschule, Würfe, Katas und Kobudo (Waffen) wie z. B. traditionelles Schwert, Bo, Sai und Tonfa!

Andreas Busche begründete das Andyoko-Ryu Kempo, welches vom Deutschen Karateverband als eigenständige Stilrichtung akzeptiert und aufgenommen wurde.

Kleiderordnung

Der typische Karate Anzug wird Gi genannt, er besteht aus einen Manteloberteil (Uwagi), Hose (Zubon) und wird aus Baumwolle gefertigt. Den äußeren Abschluss bildet der Gürtel (Obi).